SANFTE UMARMUNG

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Wenn es regnet, genieße den Regen.
Wenn du traurig bist, kämpfe nicht mehr dagegen an.

Lass dich sanft in das Gefühl hineinsinken.
Spüre den Druck auf dem Brustbein,
das Ziehen in der Kehle.
Fühle die Verletzlichkeit und Sanftheit,
die mit der Traurigkeit einhergehen.

Vergiß für ein paar Atemzüge alle Geschichten,
die der Verstand um deine Gefühle herum gewoben hat.
Dann vergiß auch das Wort Traurigkeit
und öffne dich ganz den Empfindungen in deinem Körper.

Nimm die besondere Qualität dieser Energie wahr . . . .
ihre Lebendigkeit, Feinheit und Kraft,
die auch deine Feinheit, Kraft und Lebendigkeit sind.

Öffne das Herz der bittersüßen Gegenwart,
umarme die Traurigkeit zart und bestimmt zugleich.
Biete ihr eine Heimat solange es dauert,
wissend, dass alles was in der Zeit entsteht,
auch in der Zeit vergeht.

Liebe die Traurigkeit, liebe sie, bis sie selbst zu Liebe wird.

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